Gesundheit ist die Grundlage für alles, was wir im Leben erreichen möchten.
Deshalb findest du hier Inspirationen, Erfahrungen und praktische Tipps rund um Ernährung, Vitalität, Longevity und einen gesunden Lebensstil.
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Beweglichkeit ist keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Pflege. Wer mit 70 Jahren mühelos die Schuhe binden, den Blick über die Schulter werfen oder aus einem tiefen Sessel aufstehen kann, hat meist nicht einfach nur Glück gehabt – sondern seinem Körper über Jahre hinweg die richtigen Reize gegeben.
Dieses Buch richtet sich an alle, die ab der Lebensmitte spüren, dass der Rücken morgens länger braucht, die Knie beim Treppensteigen mahnen oder sich der ganze Körper „steifer" anfühlt als früher. Es erklärt in verständlicher Sprache, was in Rücken, Gelenken und Faszien beim Altern tatsächlich passiert, warum Bewegungsmangel die eigentliche Ursache der meisten Beschwerden ist – und vor allem: was Sie konkret dagegen tun können.
Sie finden hier keine Wundermittel und keine Versprechen von einem Tag auf den anderen. Stattdessen bekommen Sie ein Verständnis für Ihren Körper und ein einfaches, alltagstaugliches Übungsprogramm, das Sie ohne Geräte und ohne Vorerfahrung zu Hause umsetzen können.
Beweglichkeit wird häufig erst dann zum Thema, wenn sie fehlt. Solange wir uns problemlos bücken, drehen und strecken können, denken wir kaum darüber nach. Erst wenn das Anziehen der Socken zur Herausforderung wird oder ein Spaziergang wegen ziehender Rückenschmerzen kürzer ausfällt, wird klar, welchen Wert uneingeschränkte Bewegung hat.
Studien zur Alterung zeigen einen klaren Zusammenhang: Menschen, die im höheren Alter beweglich, kräftig und aktiv bleiben, haben nicht nur weniger Schmerzen, sondern auch ein geringeres Sturzrisiko, eine höhere Selbstständigkeit im Alltag und oft auch eine bessere Stimmung. Beweglichkeit ist damit weit mehr als ein sportliches Detail – sie ist eine tragende Säule für ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter.
Der entscheidende Punkt dabei: Der Verlust an Beweglichkeit, den viele Menschen ab 50 oder 60 Jahren erleben, ist nur zu einem kleinen Teil dem biologischen Alter selbst geschuldet. Der weitaus größere Anteil geht auf Bewegungsmangel zurück. Gelenke, die nicht bewegt werden, verlieren ihre Beweglichkeit. Muskulatur, die nicht beansprucht wird, baut ab. Faszien, die nicht gedehnt werden, verkleben und verlieren an Elastizität. Dieser Prozess verläuft schleichend – und genau deshalb lässt er sich auch in jedem Alter noch verlangsamen, stoppen oder sogar umkehren.
Die gute Nachricht lautet: Der Körper reagiert in jedem Lebensjahrzehnt auf Training. Zahlreiche Untersuchungen an Menschen über 70 und sogar über 90 Jahren zeigen, dass gezieltes Beweglichkeits- und Krafttraining messbare Verbesserungen bringt – bei Beweglichkeit, Muskelkraft und Gleichgewicht. Es ist also nie zu spät, anzufangen. Und es ist nie zu früh, damit weiterzumachen.
Um zu verstehen, warum bestimmte Übungen wirken, hilft ein Blick darauf, was in unserem Körper mit den Jahren tatsächlich passiert.
Die Wirbelsäule besteht aus 24 beweglichen Wirbeln, die durch Bandscheiben gepolstert werden. Diese Bandscheiben bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und wirken wie Stoßdämpfer. Mit den Jahren verlieren sie einen Teil ihrer Flüssigkeit, werden dünner und weniger elastisch. Dadurch nimmt der Bewegungsspielraum zwischen den Wirbeln ab, und die kleinen Wirbelgelenke sowie die umliegenden Bänder und Muskeln müssen mehr Stabilisierungsarbeit übernehmen.
Gleichzeitig verändert sich die Muskulatur rund um die Wirbelsäule: Die tiefe, stabilisierende Rückenmuskulatur wird bei Bewegungsmangel zunehmend schwächer, während oberflächliche Muskelgruppen verspannen, um die fehlende Stabilität auszugleichen. Das Ergebnis ist ein Rücken, der sich steif anfühlt, obwohl eigentlich Schwäche und nicht Verschleiß das Grundproblem ist.
Wichtig zu wissen: Bandscheibenveränderungen im Röntgen- oder MRT-Bild sind ab dem 40. Lebensjahr bei nahezu jedem Menschen nachweisbar – auch bei völlig beschwerdefreien Personen. Ein „verschlissener" Rücken im Bild bedeutet also nicht automatisch Schmerzen, und Schmerzen bedeuten nicht automatisch schwere Schäden. Bewegung ist in den allermeisten Fällen nicht die Gefahr, sondern die Lösung.
Unsere Gelenke – Knie, Hüfte, Schulter, Handgelenke – sind von Knorpel überzogen, einer glatten, druckelastischen Schicht, die für reibungsarme Bewegung sorgt. Knorpel wird nicht direkt durchblutet, sondern über die sogenannte Gelenkflüssigkeit (Synovia) ernährt. Diese Flüssigkeit wird nur durch Bewegung im Gelenk verteilt – vergleichbar mit einem Schwamm, der beim Zusammendrücken und Entspannen Flüssigkeit aufnimmt und abgibt.
Das bedeutet: Ein Gelenk, das regelmäßig durch seinen vollen Bewegungsumfang bewegt wird, wird auch regelmäßig „geschmiert" und ernährt. Ein Gelenk, das über Jahre kaum bewegt wird, bekommt weniger Nährstoffe, der Knorpel wird dünner und empfindlicher. Auch hier gilt: Nicht Bewegung schädigt die Gelenke, sondern in aller Regel deren Fehlen. Ausnahmen sind extreme, stoßartige Überlastungen oder bereits bestehende Verletzungen.
Mit dem Alter nimmt zudem die Menge der Gelenkflüssigkeit leicht ab, und die Bänder rund um die Gelenke werden etwas weniger dehnbar. Beides lässt sich durch regelmäßige Bewegung deutlich abmildern.
Faszien sind dünne, aber äußerst reißfeste Bindegewebshüllen, die jeden Muskel, jeden Knochen, jedes Organ umgeben und den gesamten Körper wie ein durchgehendes Netzwerk miteinander verbinden. Lange Zeit wurden sie in Medizin und Fitness kaum beachtet – heute weiß man, dass sie für Beweglichkeit, Kraftübertragung und auch für die Schmerzwahrnehmung eine zentrale Rolle spielen.
Faszien bestehen unter anderem aus Kollagenfasern, die in geordneten Bahnen verlaufen, sowie aus einer gelartigen Grundsubstanz, die diese Fasern gleitfähig hält. Bei mangelnder Bewegung verlieren die Kollagenfasern ihre geordnete Ausrichtung, die Grundsubstanz verdickt sich, und einzelne Faserschichten können regelrecht „verkleben". Die Folge: Bewegungen fühlen sich steif an, Muskeln lassen sich schlechter dehnen, und es können Verspannungen und Schmerzen entstehen, ohne dass ein Muskel oder Gelenk selbst geschädigt ist.
Die gute Nachricht: Faszien reagieren sehr gut auf gezielte Reize. Dynamisches Dehnen, federnde Bewegungen und Techniken mit der Faszienrolle regen die Produktion neuer, gleitfähiger Grundsubstanz an und helfen, die Faserstruktur wieder geschmeidig zu machen. Anders als Knochen oder Knorpel erneuern sich Faszien vergleichsweise schnell – Verbesserungen sind oft schon nach wenigen Wochen spürbar.
Bevor es an die Praxis geht, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die häufigsten Ursachen. Die meisten Beschwerden im Bereich Rücken, Gelenke und Faszien lassen sich auf eine Kombination folgender Faktoren zurückführen:
Bewegungsmangel und einseitige Belastung. Langes Sitzen, wenig Abwechslung in den Bewegungsmustern des Alltags und fehlendes gezieltes Training sind die mit Abstand häufigste Ursache für nachlassende Beweglichkeit.
Muskelabbau (Sarkopenie). Ab etwa dem 40. Lebensjahr verlieren untrainierte Menschen im Schnitt jedes Jahrzehnt einen spürbaren Anteil ihrer Muskelmasse. Weniger Muskulatur bedeutet weniger Stabilität für Wirbelsäule und Gelenke – und damit mehr Kompensation durch Verspannung.
Flüssigkeitsmangel im Gewebe. Sowohl Bandscheiben als auch Faszien und Knorpel benötigen ausreichend Flüssigkeit, um elastisch zu bleiben. Wer wenig trinkt und sich wenig bewegt, begünstigt eine Austrocknung dieser Gewebe.
Chronischer Stress und Verspannung. Anhaltende psychische Anspannung führt häufig zu unbewusster Dauerkontraktion der Muskulatur, besonders im Nacken-, Schulter- und unteren Rückenbereich.
Vorerkrankungen und Übergewicht. Arthrose, Osteoporose, Bandscheibenvorfälle oder starkes Übergewicht verändern die Belastungssituation von Gelenken und Wirbelsäule zusätzlich und erfordern eine individuell angepasste Herangehensweise.
Fehlendes Aufwärmen und abrupte Belastungsspitzen. Wer nach langer Inaktivität ohne Vorbereitung schwer hebt oder sich ruckartig bewegt, riskiert eher eine Verletzung als jemand, der regelmäßig und dosiert trainiert.
Der rote Faden durch fast alle diese Punkte: Regelmäßige, sanft dosierte Bewegung wirkt vorbeugend und lindernd zugleich. Genau darauf setzt das Übungsprogramm in diesem Buch.
Bevor die konkreten Übungen folgen, fünf Grundprinzipien, die über den Erfolg entscheiden – unabhängig davon, welche Übung Sie wählen.
1. Regelmäßigkeit vor Intensität. Zehn Minuten tägliche Bewegung wirken auf Gelenke, Rücken und Faszien nachhaltiger als eine einzige anstrengende Trainingseinheit pro Woche. Gewebe braucht wiederkehrende, moderate Reize, um sich anzupassen.
2. Der volle Bewegungsumfang zählt. Gelenke und Faszien profitieren am meisten, wenn sie durch ihren gesamten natürlichen Bewegungsradius geführt werden – nicht nur durch den bequemen mittleren Bereich. Üben Sie deshalb bewusst auch die Endstellungen einer Bewegung, sanft und ohne Schmerz.
3. Atmung als Werkzeug. Eine ruhige, tiefe Atmung während der Übungen unterstützt die Entspannung der Muskulatur und verbessert die Durchblutung des Gewebes. Halten Sie nie die Luft an, insbesondere nicht bei Dehnungen.
4. Der Schmerz als Grenze, nicht als Ziel. Übungen sollten sich als Dehnung oder Anstrengung, niemals als stechender oder scharfer Schmerz anfühlen. Ein leichtes Ziehen ist erwünscht, ein Schmerz von mehr als 3 von 10 auf einer gedachten Schmerzskala ist ein Stoppsignal.
5. Vielfalt statt Einseitigkeit. Mobilisation, Kräftigung und Dehnung ergänzen sich. Wer nur dehnt, ohne auch zu kräftigen, baut keine dauerhafte Stabilität auf. Wer nur kräftigt, ohne zu mobilisieren, riskiert, steif zu bleiben. Das Programm in diesem Buch kombiniert deshalb bewusst alle drei Elemente.
Bevor Sie mit dem Übungsprogramm beginnen, einige wichtige Sicherheitshinweise:
Ärztliche Abklärung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie unter akuten Rückenschmerzen, diagnostizierten Bandscheibenvorfällen, fortgeschrittener Arthrose, Osteoporose, nach kürzlichen Operationen an Gelenken oder Wirbelsäule, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen chronischen Erkrankungen leiden. Die hier vorgestellten Übungen sind für gesunde bis leicht beschwerdebehaftete Erwachsene konzipiert, ersetzen aber keine individuelle Therapieempfehlung.
Aufwärmen. Beginnen Sie jede Einheit mit 3 bis 5 Minuten lockerer Bewegung – etwa auf der Stelle gehen, die Arme kreisen, die Schultern lockern. Ein warmes Gewebe ist dehnfähiger und weniger verletzungsanfällig.
Kleidung und Umgebung. Tragen Sie bequeme Kleidung, üben Sie auf einer rutschfesten Unterlage und mit ausreichend Platz. Ein Stuhl mit stabiler Lehne sollte für Gleichgewichtsübungen in Reichweite sein.
Tempo. Führen Sie alle Bewegungen langsam und kontrolliert aus. Schwung und Ruckbewegungen erhöhen das Verletzungsrisiko und verringern gleichzeitig die Trainingswirkung.
Progression. Steigern Sie Umfang oder Intensität nur langsam, etwa alle zwei bis drei Wochen. Der Körper braucht Zeit, sich an neue Reize anzupassen.
Die folgenden Übungen mobilisieren die Wirbelsäule in alle Richtungen, kräftigen die tiefe Stützmuskulatur und lösen Verspannungen. Führen Sie sie idealerweise in der angegebenen Reihenfolge aus.
Wiederholungen: 10 bis 12 Durchgänge, im Atemrhythmus.
Wiederholungen: 8 bis 10 Durchgänge je Seite.
Wiederholungen: 2 bis 3 Durchgänge je Seite.
Wiederholungen: 2 Durchgänge je Seite.
Wiederholungen: 10 bis 12 Durchgänge.
Wiederholungen: 8 bis 10 Durchgänge je Seite.
Diese Übungen mobilisieren die großen Gelenke – Hüfte, Knie, Schulter und Handgelenke – durch ihren vollen Bewegungsumfang und regen die Produktion von Gelenkflüssigkeit an.
Wiederholungen: 12 bis 15 Durchgänge je Bein.
Faszien reagieren besonders gut auf federnde, dynamische Bewegungen und auf sanften Druck, etwa durch eine Faszienrolle. Falls Sie keine Rolle besitzen, können die meisten Übungen auch ohne Hilfsmittel durchgeführt werden – entsprechend gekennzeichnet.
Diese Übung verbindet mehrere Faszienketten des Körpers miteinander und wird von vielen Übenden als besonders befreiend empfunden.
Dauer: 1 bis 2 Minuten. Nicht direkt über der Lendenwirbelsäule oder dem Nacken rollen.
Dauer: 1 bis 2 Minuten je Seite.
Dauer: 1 bis 2 Minuten je Fuß.
Nicht jede Verbesserung der Beweglichkeit muss aus einer separaten Trainingseinheit kommen. Kleine Gewohnheitsänderungen im Alltag summieren sich über Wochen und Monate zu einer spürbaren Wirkung.
Sitzunterbrechungen. Stehen Sie nach spätestens 45 bis 60 Minuten Sitzen kurz auf, strecken Sie sich und gehen Sie einige Schritte. Dauerndes Sitzen ist für Rücken und Hüfte einer der größten Belastungsfaktoren.
Bewusstes Treppensteigen. Nutzen Sie, wo möglich, die Treppe statt des Aufzugs. Dies mobilisiert Hüfte und Knie und kräftigt gleichzeitig die Beinmuskulatur.
Variables Sitzen und Stehen. Wechseln Sie im Alltag bewusst zwischen Sitzen, Stehen und kurzen Gehphasen, etwa beim Telefonieren.
Bücken statt beugen. Heben Sie Gegenstände vom Boden mit gebeugten Knien und geradem Rücken an, statt sich nur aus dem Rücken heraus vorzubeugen. Das schont die Bandscheiben.
Trinken nicht vergessen. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr – für die meisten Erwachsenen etwa 1,5 bis 2 Liter täglich, individuell abzustimmen – unterstützt die Elastizität von Bandscheiben, Knorpel und Faszien.
Spaziergänge. Ein täglicher zügiger Spaziergang von 20 bis 30 Minuten aktiviert nahezu alle großen Gelenke sanft und fördert die Durchblutung des Bindegewebes.
Für den Einstieg empfiehlt sich ein einfacher, gut planbarer Rhythmus. Eine Einheit dauert je nach Auswahl 10 bis 20 Minuten.
Montag: Übungen 1 bis 6 (Rücken)
Dienstag: Übungen 7 bis 12 (Gelenke) plus 20 Minuten Spaziergang
Mittwoch: Übungen 13 bis 18 (Faszien)
Donnerstag: Übungen 1 bis 6 (Rücken) plus 20 Minuten Spaziergang
Freitag: Übungen 7 bis 12 (Gelenke)
Samstag: Übungen 13 bis 18 (Faszien) oder freie Wahl der Lieblingsübungen
Sonntag: Ruhetag oder ein entspannter Spaziergang
Nach etwa drei bis vier Wochen können Sie die Anzahl der Wiederholungen langsam steigern oder die Haltezeiten bei Dehnungen verlängern.
Bewegung ist der wichtigste Hebel für Beweglichkeit im Alter – aber auch die Ernährung leistet einen unterstützenden Beitrag.
Ausreichend Eiweiß. Muskulatur benötigt zum Erhalt und Aufbau ausreichend Eiweiß. Ältere Erwachsene haben tendenziell einen höheren Eiweißbedarf pro Kilogramm Körpergewicht als jüngere Menschen. Gute Quellen sind Hülsenfrüchte, Fisch, mageres Fleisch, Eier und Milchprodukte.
Omega-3-Fettsäuren. Fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering sowie Leinöl und Walnüsse liefern entzündungshemmende Fettsäuren, die sich günstig auf Gelenke auswirken können.
Vitamin D und Calcium. Beide sind wichtig für die Knochengesundheit. Vitamin D wird größtenteils über Sonnenlicht auf der Haut gebildet, weshalb regelmäßige Aufenthalte im Freien sinnvoll sind. Bei Unsicherheit hilft eine Blutuntersuchung beim Hausarzt, einen tatsächlichen Mangel festzustellen.
Ausreichend Flüssigkeit. Wie in Kapitel 9 erwähnt, ist eine gute Flüssigkeitszufuhr Grundvoraussetzung für elastisches Bindegewebe.
Zurückhaltung bei stark entzündungsfördernden Lebensmitteln. Ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und Transfetten steht im Verdacht, entzündliche Prozesse im Körper zu begünstigen. Eine überwiegend pflanzenbetonte, unverarbeitete Ernährung wirkt dem entgegen.
Diese Hinweise ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung, insbesondere nicht bei bestehenden Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Diabetes oder Osteoporose.
Beweglichkeit ist keine Frage des Talents und selten eine Frage des Zufalls. Sie ist das Ergebnis kleiner, wiederholter Entscheidungen: die Treppe statt den Aufzug, die zehn Minuten Übung am Morgen, das bewusste Aufstehen nach langem Sitzen.
Der Körper reagiert dankbar auf Aufmerksamkeit – in jedem Alter. Wer beginnt, wird nicht sofort schmerzfrei oder beweglich wie mit 30 Jahren, aber wer regelmäßig dranbleibt, wird nach einigen Wochen spüren, dass sich Bewegungen leichter anfühlen, der Rücken morgens schneller „aufwacht" und der Alltag müheloser gelingt.
Beginnen Sie klein. Bleiben Sie dran. Ihr Rücken, Ihre Gelenke und Ihre Faszien werden es Ihnen danken.
Rücken: Katze-Kuh, Rumpfrotation im Sitzen, Knie-zur-Brust-Dehnung, Rotationsdehnung Rückenlage, Beckenkippen, Rückenstrecker-Kräftigung
Gelenke: Hüftkreisen, Kniemobilisation, Schulterkreisen, Armkreisen, Handgelenk- und Fingerbeweglichkeit, Knöchel- und Fußgelenkmobilisation
Faszien: Federndes Wadendehnen, Oberschenkelrückseite-Pendeln, Ganzkörper-Wellenbewegung, Faszienrolle Rücken, Faszienrolle Oberschenkel, Fußsohlen-Mobilisation